Hier einige Erfahrungen die man im laufe eines „Hundelebens" sammelt!

Hier möchte ich einiges wiedergeben, das ich im Laufe meines Lebens mit meinen Hunden beobachtet habe, Erfahrungen, die mir oft und oft von Hunden bestätigt wurden. Dies scheint vorerst unwichtig, aber beim weiteren Lesen wird man draufkommen, daß es nicht so ist.
Oft habe ich schon bemerkt, daß obwohl Hunde ihr "Maul" auch als Greifwerkzeug und Waffe benutzen, sie dort weit sensibler sind als wir Menschen in unserem Mund.
Warum schleckt ein Hund beim Herumschmusen mit Menschen diesem mit Vorlieben über Gesicht und Mund? - Weil es dort immer - für ihn angenehm - schmeckt! Man hat irgendetwas gegessen, man hat leichte Schweißpartikel, die salzig schmecken oder man kommt gerade aus dem Bad - man schmeckt nach Seife. Die blanke Haut ist immer interessant.
Ein anderes Beispiel seiner Sensibilität: Ich hatte einen Rüden - Sancho - der wollte auf keinem Fall grüne Erbsen essen. Wir hatten aber des Öfteren beim Essen als Beilage Reis mit grünen Erbsen. Wenn davon was übrig blieb bekamen es die Hunde zum Futter. Sancho brachte es zu Wege, sein Futter und die Erbsen zu trennen. Den Reis mochte er, nicht aber die Erbsen. Man konnte die Erbsen zählen - nur diese blieben in der Futterschüssel zurück! Ein Mensch bringt es kaum zuwege Reis, Fleisch und weich gekochte Erbsen im Mund zu trennen. Das ist doch ein Zeichen, daß der Hund feinere Gefühle im Maul hat als der Mensch in seinem.
Wir Alle wissen, dass wenn man mit einem Hund spielt, dieser im Laufe des Spielens immer energischer wird - wir sagen "Aus" und schon ist der Hund aus seiner Euphorie herausgerissen und wieder der ganz normale Hund.
Jetzt folgt ein Gedankensprung!
Jetzt wird er zum unschuldigen Täter!!... Oder zum Killer??!
Bei uns am Abrichteplatz war zurzeit kein Betrieb. Kinder, die da sind spielen dort. Da meine Hunde sehr kinderfreundlich sind - wie alle Boxer - denke ich, daß sie doch auch auf der riesigen Wiese laufen könnten. Die Hunde sind hin zu den Kindern und wurden von diesen freundlich begrüßt - es wurde auch gespielt. Ich bin in der Nähe, um auf meine Rabauken aufzupassen. Nach einiger Zeit, die Kinder waren an den Hunden schon nicht mehr interessiert und die Hunde nicht mehr an den Kindern, fiel einem ca. sechsjährigem Knaben ein, laut kreischend aus der Kindergruppe weg zu laufen. Natürlich wurden jetzt die Hunde wieder aufmerksam, Schimanski lief nach und sprang an dem Kind hoch um wieder zu spielen. Nun hoch ist übertrieben, da der Bub ja nicht viel größer als Schimanski war. Aber der Junge kam zu Fall und Schimanski fing mit dem oben erwähnten "Gesichtabschlecken" an. Ich griff ein und das Ganze war zu Ende und weiter war nichts geschehen.
Spinnen wir das Geschehene in Gedanken weiter!
Das Kind liegt am Boden und quietscht wegen der Bedrängung herum. Der Hund sieht ein Spiel darin und macht weiter. Nun bekommt das Kind Angst - stößt mit Händen und Füßen nach dem Hund die Adrenalienausschüttung steig - der Hund riecht das. Hilft nichts - der Hund macht weiter, wird aber auch energischer. Das Kind schreit - jetzt kommt das Gefährliche - das vorerst spielende Kind wird zur Beute. Es ist fremd und gehört ja auch nicht zum Rudel!
Aus einem harmlosen Spiel ist plötzlich Ernst geworden. Wenn nicht rechtzeitig jemand da ist, der da eingreift, kann das katastrophal enden. Wir Alle (Hundebesitzer) wissen wie schmerzhaft es ist, wenn man an Hundezähnen anstößt - ohne daß er zubeißt!
Jetzt muß man noch bedenken, daß es von Rasse zu Rassen unterschiedliche Reizschwellen gibt. So kann ein ganz lieber, braver Hund zum Killer werden - warum? Wegen verständlichem Unverständnis des Kindes und unverständlichem Unverständnis des Hundehalters.
Und das ist vielleicht auch oft ein Grund, warum brave Hunde scheinbar plötzlich zum "Killerhund" werden!


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Bei meinen Hunden habe ich es schon einige Male bemerkt, daß sie auch Sodbrennen haben können!
Ich selbst leide oft darunter, darum habe ich auch immer Tabletten in Griffweite. Sancho, einer meiner früheren Rüden, lag neben meinem Bett und ich hörte ihn dauernd schlucken. Da ich auch das Bedürfnis zum Schlucken habe, wenn ich Sodbrennen habe, gab ihm auch eine Tablette. Natürlich mit der üblichen Prozedur - er wollte ja nicht.
Kaum war die Tablette im Magen, hörte er mit dem Schlucken auf und schlief. Ich habe das später noch einige Male gemacht - ebenso bei Schöberl. Immer das gleich Resultat. Also haben Hunde sicher auch manchmal Sodbrennen. Wenn sie Sodbrennen haben, warum nicht auch Kopfschmerzen - Zahnschmerzen und Ohrenschmerzen und, und, und? Nur sind dies Schmerzen für uns kaum oder nur schwer erkennbar. Tiere nehmen solche Schmerzen als unabwendbar hin - Menschen bedauern sich und versuchen Hilfe zu bekommen.
Unsere Hunde lassen sich sehr leicht animieren und von ihrem momentanen Schmerzen oft ablenken.
Man kann es einfach nicht erkennen, daß er eben Schmerzen hat - viele machen sich nicht mal die Mühe es zu erkennen zu versuchen, da sie ihrem Tier zu gleichgültig gegenüber stehen. Tiere zeigen auch kaum an, wenn Schmerzen von innen kommen. Sie winseln sehr wohl, wenn ein Schmerz von außen kommt.
Wenn man sich die Mühe macht und darüber nachdenkt - muß man darauf kommen, daß Tiere sehr wohl Gefühle haben - egal ob physische oder psychische Art.
Jetzt ist da die Frage offen - können Tiere weinen? Ja - sie können es, nur weinen sie nicht mit Tränen, denn sie bedauern sich nicht selbst - so wie es Menschen machen! Sie sind auch keine Irrläufer der Evolution - sind nicht nach einem angeblichem Vorbild erschaffen! (welch selbstherrliche Einbildung des Menschen!)