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Das wahren noch alle4!
Norma - mit 9 Wochen kam sie zu mir!
Ich bin 1936 geboren und hatte schon als Kind eine Schwäche für Hunde. Eines Tages - ich war gerade mal 14 Jahre alt -kam mein Vater mit einer zugelaufenen Schäferhündin nach hause. Mit ihr machte ich meine ersten "Abrichteversuche". Ich brachte ihr "sitz" und "platz" bei und das Ganze auch außer Sicht. Es machte mir große Freude und ich wunderte mich wie leich man einem Hund etwas beibringen konnte. Mit ca. 19 Jahren kam ich das erste Mal mit einem Boxer in Berührung und von da an war es mein Wunsch einen solchen zu haben. 1962 heiratete ich und konnte mir diesen Wunsch erfüllen - ein Boxer kam ins Haus. Es war zwar einer ohne Papieren aber es war ein Boxer. Ich kontaktierte den Boxerklub und ging auch abrichten. Da ich einen Beruf hatte, in dem ich mir die Freizeit einrichten konnte, war ich natürlich sehr viel auf dem Abrichteplatz.
Sensibel wie man ist, merkte ich die schrägen Blicke anderer Boxerbesitzer wegen meinem "papierlosem"Bxer. Man ließ mich spüren, daß mein Boxer keine Papiere hatte. Ich distanzierte mich vom Klub.
Nun nach Nicki kam Sancho ad Pontem Isis und bald darauf Ultra vom Teufelsloch. Mit den Beiden stürzte ich mich voll in die Abrichtung. Natürlich machte ich bei vielen Ausstellungen auch mit. Nun mit beiden machte ich bei ca. 160 Prüfungen und Turnieren mit. Auch hatte ich insgesamt sieben Wurfe. Mit Aquila von der Wischelburg hatte ich den letzten Wurf und da hatte das Schicksal ein bißchen mitgespielt. Hatte ich doch vorher bei meinen Würfen immer die weißen Welpen zum Tierartzt gebracht - war es diesmal anders.
Ende Februar 1996 erfuhr ich, daß weiße Boxerwelpen ab 1.März 1996 in Österreich nicht mehr getötet werden dürfen. Mich hat das aber vorerst nicht besonders interessiert, da ich ja kein besonderer Freund weißer Boxer war. Hat man mir doch auch lange genug eingeredet, daß weiße Boxer arme Kreaturen sind - sehr krankheitsanfällig und meistens taub - also getötet werden müssen!
Meine Aquila war aber trächtig und knapp vor der Niederkunft!
Am 15.März 1996 war meine Aquila so weit, aber leider mußten wir mit einem Kaiserschnitt helfen. Als ich Mutter und Welpen in der Klinik abholen kam, fiel ich aus allen Wolken. Da lagen vier Welpen - Rüden - drei Weiße und ein Gestromter. Ein Weißer und ein Gelber lagen abseits - sie waren leider tot.
Also war das ein Wurf, der kein Glücklicher war - müßte ich doch jetzt drei Welpen einschläfern, da sie wahrscheinlich gar nicht lebensfähig sein werden!
Aber die vier Welpen waren nun mal vom Gewicht her Prachtburschen. Der gestromte war der Benjamin - nur 420 Gramm. Der schwerste mit 550 Gramm.
Die zwei Weißen - Schani und Schurli - entwickelten sich mit Riesenschritten. Schimanski und Herr Schöberl waren da etwas zaghafter.
Ach ja zur Erklärung: Da der Wurf eigentlich "mißlungen" war (drei Weiße) mußte ja der gestromte irgendwie heraus stechen, nicht nur mit der Farbe - also bekam er ein "Herr" vor seien Namen gesetzt.
Meine Skepsis war groß - die Weißen auf zu ziehen. Meine Verwunderung war noch größer, als ich sah, daß es die gleichen Boxer waren wie alle anderen die schon aufgezogen hatte (war das doch mein siebenter Wurf!) - nur halt weiß, was etwas gewöhnungsbedürftig war.
Sie quitschten geanau so, bissen in alles - balgten sich und "kämpften" um die fetteste Zieze.
Mit drei Wochen etwa kamen sie in den Garten. Sie waren genau so neugierig und schauten bei einem fremden Geräusch - genau so in die falsche Rischtung wie "Colorboxer"! Also von taub keine Spur!
Diese Zeit - das Aufwachsen mit dem einen Vertrauten und den drei "Fremdlingen" möchte ich nicht mehr missen.
Dieser Wurf hat mich überzeugt, daß alles bis jetzt gehörte - nur dummes Geschwätz oder Unwissenheit war. Wurde mir doch von leitenden Boxerklubleuten und "erfahrenen Züchter" gesagt, welch arme Kreturen weiße Boxer sind. Ich begann zu denken - wie können "DIE" wissen ob die Weißen so "arm" sind - wurden doch immer alle getötet!
Nun - jetzt ist Herr Schöberl bald 10 Jahre alt - er wurde immerhin österr.Champion - bekam in Deutschland einmal VDH - hat ein super Wesen (Abteilung C nie unter 94) hat Prüfung SchH1, FH1 und ist angeköhrt. Wurde aber nie zum Decken genommen. Ihm tat es nicht weh, aber es zeigt welche Angst man in Züchterkreisen hat weiße Welpen im Wurf zu haben. Bei anderen Deckrüden waren sicher auch Weiße im Wurf, aber neben Hr.Schöberl lief ja immer sein weißer Bruder herum und das genügte!!
Es genügte auch für Züchter, die angeblich nichts gegen Weiße haben.
Oft und oft höre ich sagen: " Ich hab ja nichts gegen Weiße....." diese Aussagen schreien aber immer nach einem "ABER"! . . . zweifelhafte Lippenbekenntnisse!
Ich kenne diese Rasse viel zu gut um sie ändern zu wollen - bin ihr seit 46 Jahren verschrieben und will sie auch nicht ändern! Doch bin ich der Meinung, daß man den Weißen die gleichen Rechte einräumen muß - es wird kein Züchter gezwungen einen Weißen zum decken zu nehmen, obwohl (ich sagte es an anderer Stelle) der Zucht ein großes und gutes Potential verloren geht. Ich kenne Fälle, da deckte man weiß mit weiß und es kam kein einziger weißer Welpe. Aber die weißen Boxer sollten zumindesten die Chance haben überall dabei zu sein.
Nur dann hört auch das illegale Selektieren auf.

Unten stehenden Text habe ich mit Erlaubnis von der HP :
www.weisse-sabberbacke.de
Liebe Mitmenschen, die ihr keine Hunde habt (ich betone: und) diese auch nicht leiden könnt!

Ihr habt ja so Recht!
Was sind wir Hundebesitzer nur für ein schreckliches Volk? Und zwar alle. Egal ob Dackelbesitzer, Kampfhund, - Mischlings, Doggen- oder Mopsbesitzer. Wir sind alle schlechte Menschen und schlechte Menschen haben keine guten Hunde. Und ja: unsere Hunde haben Zähne, also sind sie böse!

Es tut mir so leid! Ich möchte mich entschuldigen und Euch mitteilen, dass ich aus meinen Fehlern gelernt habe:

Ich werde mich nie wieder auf einem öffentlichen Gehsteigen und Waldweg aufhalten, wenn ihr, liebe Fahrradfahrer, diesen benutzen möchtet. Dabei finde ich es völlig in Ordnung, wenn ihr nicht klingeln, nicht bremsen, geschweige denn eine kleine Kurve um mich und meinen Hund herum fahren müßt. Der Wald gehört Euch!

Ich werde nie wieder einem schlecht gelaunten Rentner widersprechen, der mich mit übelsten Schimpfworten belegt, weil ich einen Hund habe ( der an der Leine neben mir läuft und den Rentner nicht mal angeatmet hat!) Rentner dürfen das. Rentner müssen auch nicht grüßen, schon gar keine Hundebesitzer.

Ich finde es völlig in Ordnung, wenn im Sommer Heerscharen von Menschen in die Naherholungswälder einfallen und dort ungehemmt ihre Notdurft verrichten. Menschen dürfen das. Ich erkläre meinem Hund, dass es unfein ist, menschliche Hinterlassenschaften in der Nähe des Wegrandes aufzuspüren. Menschen finden das eklig! Nur Hundebesitzer müssen Kottüten bei sich tragen.

Liebe Mütter ! Natürlich dürft ihr Euren Kindern im Wald die Windeln wechseln. Das ist ja auch völlig legal. Bei all den mütterlichen Pflichten ist es wirklich auch zuviel verlangt, die Windeln in die nächste Mülltonne zu werfen. Werft sie ruhig in die Büsche. Dann frisst mein Hund eben heute mal frisches Babyhäufchen, das bringt Abwechslung auf den Speiseplan!

Liebe Mitmenschen, die ihr so romantisch in freier Natur grillt. Ist er nicht herrlich, unser Tiergarten? Man kann sich in der Grünen Lunge der Großstadt so wunderbar erholen. Natürlich ist man danach viel zu müde, um seinen Müll wieder mitzunehmen. Das ist völlig verständlich! Nicht wahr, liebe Ordnungshüter? Da kneift man gerne mal ein Auge zu. Mein Hund, der dankenswerter Weise im grünen auch Erholung findet ( Danke Danke Danke ) kann sich nie entscheiden, ob er zuerst in eine zertrümmerte Bierflasche treten oder an Euren Grillresten ersticken soll!

Liebe Jogger, natürlich habt ihr Recht. Im Wald muss man nie mit unvorhersehbaren Dingen rechnen. Im Wald dürfen weder Kinder, langsame ältere Menschen, noch Hunde Euren Weg kreuzen und euch nötigen, euer Tempo zu drosseln oder einen kleinen Ausfallschritt zu machen. Der Wald gehört Euch! Wir Hundebesitzer können unserem Hund ja auch einfach auf einem Laufband im Wohnzimmer Bewegung verschaffen!

Ich erwarte nie wieder, daß man höflich Danke sagt, wenn ich meinen Hund am Wegesrand ins platz lege, damit eine Riesengruppe laut klappernder Nordic Walker ungestört ihres Weges ziehen können. Nordic Walker müssen nicht Danke sagen. Niemand muß Danke zu mir sagen, denn ich bin ein Hundebesitzer.

Liebe Mitmenschen, ich habe meinen Hund ausgebildet, und ihm Gehorsam beigebracht, damit er im Wald nicht atmet, wenn sich uns ein Nicht-Hunde-Mögenden-Mensch nähert.

Ich habe meinem Hund beigebracht, liegen zu bleiben, wenn eine ängstliche Person sich uns nähert, damit wir anschließend beschimpft werden. Den Müttern sei auch Dank, die ihr Kind an die Brust reißen, wenn sie einen sich nähernden sehen. Dieser hat doch nichts Abderes im Sinn, als das Kind anzufallen.

Ich nehme gerne Rücksicht auf meine Mitmenschen, ohne ähnliches zurück zu erwarten.

Und noch eins: Liebe wohlwollende Rentner und Hunde-Mögenden-Mitmenschen; ich weiß, daß es Euch gibt. Vereinzelt habe ich Euch auch schon getroffen. Gerne würde ich mich öfter mit euch unterhalten und mein Hund mag es, wenn ihr ihn streichelt. Leider sind wir immer auf der Flucht. Nehmt es uns nicht übel, wenn wir uns andauernd hinter irgendwelchen Büschen verstecken, verratet uns nicht, denn WIR sind illegale Waldbesucher.
Dank auch den Medien, die auf uns und unseren Hunden aufmerksam machen und uns ins Abseits drängen!
DANKE!